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Am 29.6.2017 fand in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ein Konzert zu Ehren der Komponisten und Jubilare Günter Bialas, Wilhelm Killmayer und Peter Michael Hamel statt.

Günter Bialas (1907-1995) war von 1974-1979 Direktor der Abteilung Musik an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Wilhelm Killmayer, geboren 1927, leitete diese Abteilung von 1992-2002 und Peter Michael Hamel, geboren 1947, ist seit 2016 Direktor der Musikabteilung. Bialas, Killmayer und Hamel wirkten ebenfalls als Professoren für Komposition. In Anlehnung an das Wirken der sogenannten „Münchner Schule“ rund um Ludwig Thuille, Richard Strauss, Max von Schillings u. a. zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde der Abend selbstbewusst Keine „Zweite Münchner Schule“ genannt. Dieter Rexroth, Musikwissenschaftler und Dramaturg, zeigte in seinem gleichbetitelten Vortrag auf, dass es in der Münchner Komponistenszene der letzten Jahrzehnte keine einheitlichen ästhetischen Richtlinien und keine dogmatischen Vorgaben gab, die den Begriff einer „Schule“ rechtfertigen könnten. Im Gegenteil, es herrschte die Methode vor, die kreativen Begabungen jedes Einzelnen individuell zu fördern und das Ich des Komponisten ohne einschränkendes Dogma zum Ausdruck zu bringen. So hielten es auch Bialas, Killmayer und Hamel.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Uraufführung des fünften Streichquartetts Hong – die Dauer von Peter Michael Hamel durch das Auryn Quartett.

Im Folgenden haben wir das einleitende Gespräch dazu von Dieter Rexroth mit Peter Michael Hamel aufgezeichnet und ebenso eine Hörprobe dieses Streichquartetts.

> Gespräch Rexroth Hamel (als mp3, 31,6 MB)
> BAdSK 29.6.17 Hong - die Dauer (als mp3, 7,1 MB)




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